Aufrichtung
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Die Aufrichtungsoperation
Album 1: Aufrichtungsop
Album 2:  Nach der OP
Album 3: Vorher / Nachher
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Album 4: Hilfsmittel
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Natürlich bleibt so eine Operation, bzw. die Rekonvaleszenzzeit nicht ohne Auswirkung, auf das tägliche Leben.

Das geht morgens schon mit dem Aufstehen los.

Da Sitzverbot besteht, kann ich nicht einfach aus dem Bett rutschen bzw. setzen und reinlegen, sondern muss mit einer bestimmten Technik, aus/in das/dem Bett rollen und drücken. (Bilder im Album 4)

Dazu muss das Bett aber eine bestimmte Höhe haben. Man kann sich zwar über die Krankenkasse ein Krankenhausbett leihen, aber das benötigt Platz, den wir nicht haben.

Aus diesem Grund hatten wir uns, während ich noch in der Klinik lag, entschlossen neue Betten zu kaufen. Dora hatte nun nicht mehr viel Zeit, die Betten zu ordern, flott  liefern und umbauen zu lassen. Sie entschied sich für 51 cm hohe Betten. Unser Schreiner (Danke Jens!) baute unter die Betten einen zusätzlichen Bettkasten und setzte die Lattenroste ein Stück höher ein, so dass die Liegefläche jetzt die benötigten 75 cm hoch ist. Das Lattenrost auf meiner Bettseite ist zusätzlich mit einem Elektromotor ausgestattet, so dass ich per Knopfdruck das Kopf- bzw. Fußende verstellen kann. (Bilder im Album 4)  

Nach dem Duschen ist Anziehen angesagt.

Versuchen Sie mal morgens ihren Slip anzuziehen, ohne sich dabei zu bücken oder vorzubeugen. Sie können abends mit den Versuchen aufhören, denn dann hätten Sie den Slip eh ausziehen müssen :-)) Dafür habe ich einen praktischen Greifer. Er hilft nicht nur beim Anziehen, auch fallengelassenes, Dinge aus unteren Schubladen oder Schränken, kann man recht gut greifen. (Bilder im Album 4)

Jetzt kommen die Socken dran.

Hier versagt der Greifer, dafür habe ich eine "Sockenanziehmaschine". Sie ist flexibel, halbrund, hat drei Finger und zwei lange Bänder. Innen ist sie mit glattem Kunststoff bezogen, so dass der Fuß gut in die Socke rutschen kann, außen mit Frottee, damit die Socke nicht rutscht und sich somit glatt um den Fuß schmiegen kann. Die Bilder haben wir auf dem Balkon gemacht, nicht weil ich "Käsefüße" hätte, sondern wegen der besseren Lichtverhältnisse. :-))  Meine Kamera ist defekt und so haben wir die meisten Fotos in den Alben, mit einem 1,3 Megapixel Fotohandy gemacht und das hat leider kein Blitzlicht. (Bilder im Album 4)

Essen, die Zeitung lesen, schreiben etc.

Sitzverbot! Da braucht man lange Arme, beim Essen. Die habe ich nicht, also hat mir Jens, aus Resten des alten Schlafzimmers, einen praktischen Tisch gebaut, den ich auf dem eigentlichen Tisch stehen habe. (Bilder im Album 4)

Im Garten

Bei gutem Wetter sind wir natürlich im Garten, der ca. 150 m vom Haus entfernt ist. Auch hier gilt natürlich Sitzverbot. Also haben mein Schwiegervater und Robert, der Lebensgefährte meiner Schwägerin, auch dort  eine 75 cm hohe Liege gebaut, die man aber auch als Werkbank oder Abstellfläche beim Grillen benutzen kann. (Bilder im Album 4)

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