Aufrichtung
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Mein Bechti
Die Aufrichtungsoperation
Album 1: Aufrichtungsop
Album 2:  Nach der OP
Album 3: Vorher / Nachher
Was man noch so braucht
Album 4: Hilfsmittel
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Die Zahlen in Klammern, sind Verweise zu Fotos im Album 1. Durch Anklicken der Zahlen gelangt man in das Album. Durch Schließen des Albums kommt man auf diese Seite zurück

30.12.0410:20 Anruf der Klinik, ob ich am 03.01. kommen wolle und könne. Ich sage zu. Für einen Arztbesuch ist es zu spät. Die Einweisung in die Klinik kann ich also erst am 03.01.05 ausstellen lassen.
03.01.05Um 09:00 Uhr bei meinem Hausarzt in Meerbusch-Lank, die Einweisung ausstellen lassen. Um 09:30 Abfahrtvon Meerbusch-Ilverich, nach Bad Wildungen mit "großem" Bahnhof. Dora <1>, André <2>, unsere Nichte Marianne und ihr Verlobter Walter<3> bringen mich  in die ca. 300 km entfernte WWK <4> nach Bad Wildungen-Reinhardshausen, die für die nächsten 8,5 Wochen mein neues "Zuhause" wird.
Aufbruch von zu Hause zur Klinik. Deutlich von der Seite zu sehen, die Buckelbildung und das nach unten zeigende Gesicht.
Ne Menge Betrieb in der Aufnahme.  Über Weihnachten/Neujahr sind die meisten Patienten entlassen worden. Heute gibt es weit über 100 Neuaufnahmen. Aber es geht zügig voran.Mein Zimmer ist auf der Station C1.Um 13:30 das Aufnahmegespräch durch eine Schwester der Station (Stefan moniert im Gästebuch zu Recht, dass die Stationsschwester immer noch ein Mann ist, nämlich er :-) So kann man durch kleine Ungenauigkeiten ins Fettnäpfchen treten. Habe oben den Text von Stationsschwester auf Schwester der Station geändert, ich hoffe jetzt kehrt wieder Friede zwischen uns ein, Stefan) und anschließend das erste Gespräch mit "meiner" Krankengymnastin. Sie kümmert sich in allen relavanten Belangen um dich und das während der gesamten Aufenthaltszeit. Um 18:00 die erste Visite durch den Stationsarzt. Mein Zimmernachbar Erwin, ist ein operierter Bechti, beim ersten Halbjahrescheck. Ich kann es kaum fassen. Zum ersten Mal steht mir ein leibhaftig Operierter gegenüber. Ich glaub, jetzt kann ich die Zeit bis zu meiner eigenen OP kaum noch abwarten. :-)
04.01.05Die üblichen Laboruntersuchungen. Atemtherapiegruppe. Vermessen der Blickachse. Ich habe mit dem (Rücken) Po und Fersen an der Wand (dabei werde ich festgehalten, da ich sonst umfalle), eine Blickweite von 83cm. Da gibts nicht viel zu sehen, wie jeder Betroffene weiß. Man kann es, glaube ich, auch ganz gut an manchen Bildern im Album erkennen. 
05.01.05Heute steht eine Myelografie auf dem Programm. Beim Bechterewpatienten wird das Kontrastmittel meist seitlich über den Hals in den Wirbelkanal gespritzt, da die Lendenwirbelsäule meist verknöchert ist. Dies geschieht nach einer örtlichen Betäubung. Da sich das Kontrastmittel schon einmal im Wirbelkanal befindet, wird im Anschluss gleich noch ein CT angefertigt. Danach ist 4 Stunden liegen, mit erhöhtem Oberkörper angesagt. In der Zeit muss viel getrunken werden, um die Gefahr von bösen Nebenwirkung zu mindern und das Kontrastmittel aus dem Körper zu schwemmen. Ich habe in diesen 4 Stunden, 3 Liter Wasser konsumiert <5>.
06.01.05Nach einem EKG stehen heute eine  Gastroskopie , Herz- und Lungenuntersuchung an. Diese werden im Stadtkrankenhaus, Bad Wildungen durchgeführt. Durch einen klinikeigenen Transportdienst, wird man im Krankenwagen hingebracht und auch wieder abgeholt. Von den Untersuchungen habe ich allerdings nichts mitbekommen, da vor der  Gastroskopie ein Schlafmittel gespritzt wurde.Nach einem nachmittäglichem Röntgentermin geht der 4. Kliniktag zu Ende.
07.01.05  bis 11.01.05In Bad Wildungen standen noch ein Besuch beim Hals-Nasen-Ohrenarzt und beim Augearzt an. Die Tage wurden abgerundet durch Krankengymnastik. Aktivieren der Hüft- und Schultergelenke, die durch Arthrose doch recht schmerzhaft reagieren. Aktive Gelenke sind jedoch wichtig beim Hinlegen und Aufstehen im späteren Gips.
12.01.05Jeden Mittwoch findet die sogenannte "Vorstellung" statt. Alle Ärzte kommen zusammen und stellen nach "Aktenlage" ihre zur Operation anstehenden Patienten vor. Der Patient nimmt selber nicht daran teil. Hier wird entschieden welcher Patient mit welchen Methoden operiert wird. Der eigentliche Operationsterminplan liegt dann freitags in den jeweiligen Stationen vor. Mein Termin zur Aufrichtungsoperation wird am Montag 17.01.05 um 8:00 Uhr sein.
13.01.05Das Operationsgespräch findet nachmittags mit dem Stationsarzt Dr. Ferraris statt. Anhand eines Wirbelsäulenmodells erklärt er mir ziemlich anschaulich und für mich verständlich, welche der möglichen Operationsmethoden bei mir zur Anwendung kommen können.
Mo 17.01.05Montag! Der große Tag ist da! Am Vorabend war der Narkosearzt da, der mich über die Narkose aufklärte. Jetzt gings also los. Im Vorraum des OP wurden alle Vorbereitungen getroffen und dann wurde ich ins Reich der Träume geschickt.
Bis zum Mittwoch habe ich nicht sehr viel Erinnerungen. Ich lag auf der Intensivstation. Als ich ansprechbar war, gab man mir eine Fernbedienung. Bei aufkommendem Schmerz, auf den Knopf der Fernbedienung drücken und dann wird durch eine Apparatur ein Morphin injiziert. Das Gerät ist so eingestellt, dass eine Überdosierung nicht möglich ist. Eigentlich kann ich mich auch nicht erinnern, in dieser Zeit Schmerzen gehabt zu haben.
 
Man sollte meinen, dass nach solch einer Wirbelsäulenverformung die Schmerzen kaum auszuhalten sind. Die Lendenwirbelsäule wird gelockert, wie es so schön im Fachjargon heißt. Der Knochen der die Wirbel wie eine Bambusstange überbrückt hat, wird an x Stellen gebrochen. Die Bandscheiben entfernt, 19 Löcher in die Wirbel gebohrt um darin Schrauben zu verankern, welche die seitlichen Stangen halten. Außerdem wird die Brustwirbelsäule geschliffen
So muss man sich in etwa den Operationstisch vorstellen. Auf dem Bauch liegend, die Beine auf einer schrägen Tischplatte, das Becken mit einer Rolle unterstützt. Der Oberkörper ruht, zur anderen Seite abfallend in einem Gestell. Seitlich gesehen, der Po oben, die Beine links und der Oberkörper rechts abfallend. Der Oberkörper wird später durch Motoren am Gestell, aufgerichtet.Bechterew Patientenlagerung, für Wirbelsäuleneingriff, über angetriebene Schnittstelle und in Längsrichtung gleitende Oberkörperlagerung (Sternumstütze, Armlagerung und Kopflagerung).
So muss man sich in etwa den OP-Tisch vorstellen.
Do 20.01.05Heute werde ich auf die Station in mein Zimmer zurück verlegt. Dora ist da! Ich bin noch recht schläfrig und ich "nicke" immer wieder ein. Für sie ein ungewohnter Anblick, mich fast flach im Bett liegen zu sehen. Die Antischmerzmaschine ist entfernt worden. Ich bekomme jetzt Medikamente in Tablettenform. Selbstständiges bewegen im Bett, ist verboten. Kann ich nicht mehr auf dem Rücken liegen, klingele ich und zwei Schwestern bzw. Pfleger drehen mich auf die Seite. Heute soll ich noch eingegipst werden. Doch schon als ich mit dem Bett zum Gipsraum gefahren werde, habe ich Atemprobleme. Diese verschlimmern sich während des eingipsens bis zu Atemnot. Der Gips wird sofort wieder entfernt. Auf dem Zimmer bekomme ich Sauerstoff. Mein Zustand verbessert sich rasch. Dora muss nach Hause, sie hat bis Meerbusch immerhin noch ca. 300km zu fahren. Aber sie kann zu Hause, vor allem unserem Sohn André erzählen, dass es mir doch schon recht gut geht.
21.01.05Heute steht der nächste Gipsversuch an. Diesmal bekomme ich jedoch eine Sauerstofflasche ins Bett. Gegen Mittag liege ich dann mit meinem ersten Rumpfgips wieder auf meinem Zimmer. Der Gips muss jetzt ca 4 Stunden durchtrocknen. Danach wird der Gips seitlich aufgefräst, so dass eine Rücken- und eine Brustschale entsteht.

Das ganze wird dann mit Klettverschlüssen wieder verschlossen. Da aber Freitag ist und die Werkstatt schon Feierabend hat, wird das Ganze übers Wochenende mit Pflaster zusammen gehalten <6+7>. Nachmittags wird mein Bett gegen ein elektrisches Senkrechtbett <8+9> ausgetauscht. Dann kommt der große Augenblick. Ich werde das erste mal nach meiner OP auf die Beine gestellt <10+11> . Meine Krankengymnastin unterstützt mich dabei, Ein klein wenig wackelig bin ich schon auf den Beinen. Zuerst führt sie mich ins Badezimmer <12> . Zum ersten Mal nach 25 Jahren sehe ich mich im Spiegel. Das setzt dir schon zu, nicht der Spiegelinhalt, aber die Tatsache dich sehen zu können. Dann gings auf den Flur! Mannomann, du warst gewohnt, nach dem Verlassen des Zimmers, "aufrecht"  laufend zu sehen wie gut die Putzfrau den Boden geputzt hat. Und jetzt das! Der ellenlange Flur liegt vor dir, am Horizont die großen Fenster mit dem Blick in die hügelige Landschaft. Den Spaziergang am Arm meiner Krankengymnastin bis zum großen Fenster mit dem Aufenthaltsbereich <13+14> davor, werde ich wohl nie vergessen. Das Hallo meiner Mitpatienten, die ich Tage zuvor "krumm" verlassen hatte und denen ich jetzt in die Augen sehen konnte.
27.01.05Heute sind die Fäden <15> gezogen worden
Sa 05.02.05 und
So 06.02.05
Karnevalsamstag. Dora und André sind da. Wir haben einen Spaziergang durch die Klinik gemacht <16> . In der Cafeteria gibts u.a. prima Tomatensuppe und Kuchen, also das Richtige für André. Ich bekomme nichts runter, muss mich sogar übergeben. Länger als 10 Minuten auf den Beinen und ich muss schnellstens  wieder ins Zimmer, mich hinlegen.
Karnevalsonntag. Wir haben heute außerhalb des Klinikgebäudes einen Kurzspaziergang gemacht (17 + 18) . Zum Seiteneingang raus, zum Haupteingang wieder rein. Das war das einzige Mal in 8,5 Wochen, dass ich die Klinik zu Fuß verlassen habe.
Di 08.02.05Eigentlich gings mir in den letzten drei Wochen nicht wirklich gut. Ich hatte keine Schmerzen, aber Fieber. Die Leukozytenwerte waren viel zu hoch. Ich konnte außer Trinken nichts zu mir nehmen. 13 kg habe ich mittlerweile verloren. Heute morgen 1:30Uhr ist meine Wunde aufgebrochen. Stehe in einer mächtig großen Blutlache. Die herbeigerufenen Schwestern haben mir den Gips abgenommen. Es gibt keine akute Blutung. Der Oberarzt Schmitz-Sieg ordnet nach einer Blutuntersuchung eine Revisions-OP an! Es hat sich eine sog. "postoperative, bakterielle Wundinfektion" gebildet ich werde heute als letzter operiert, da nach der Operation der OP gründlich desinfiziert werden muss. Das OP-Gespräch macht mir auch nicht sehr viel Mut, sollte sich die Infektion nicht in einer der Hautschichten befinden sondern tiefer, so müssen die Schrauben aus den Wirbeln wieder entfernt werden und die Infektion mit einer aufwendigen septischen Prozedur bekämpft werden. Um 14:30 Uhr liege ich wieder im OP.   
Mi 09.02.05 bis Sa 12.02.05Auf der Intensivstation gehts mir eigentlich wieder echt gut. Gottseidank hat sich die Infektion nicht zu tief breit gemacht. Die Infektion hat wohl einen recht großen Wundbereich befallen und man ist sich sicher nochmal operieren zu müssen. Gottseidank eine Fehleinschätzung und ein Zeichen, wie gründlich bei der OP vorgegangen wurde. Mit etlichen Blutkonserven, Süppchen durch Strohhalm, und sonstigen Säften die einem so von der Technik zugeführt werden, verbessern meinen Zustand zusehends. Samstag gehts dann wieder auf mein Zimmer zurück.
01.03.05Zwischenzeitlich wurde mir ein nur noch 1,6kg <19+20+21> schweres Kunststoffkorsett gebaut. Was für ein Komfort, nach dem ersten 10 kg schweren , dem <20+21> zweiten 7,5 kg schweren Gips, dem Dritten "nur" noch 5 kg schweren Gips. Er musste mir neu angepasst werden, da ich dermassen viel abgenommen hatte, dass ich in dem zweiten Gips hin und her klapperte. :-) Am. 01.03.05 bin ich für ca. 2 Monate nach Hause beurlaubt worden.


Im folgenden Abschnitt verweisen die Zahlen in Klammern,                                          auf Fotos im Album 2


Da bin ich wieder, zu Hause. Ein Jahr Sitzverbot! Stehen, gehen, liegen ist angesagt.

Liegend, im <Krankenwagen> <1+2> bin ich nach Hause gebracht worden. Meine Frau hat ein neues Schlafzimmer gekauft. Unter die recht hohen Betten hat sie einen zusätzlichen Bettkasten bauen lassen <3>. Da man mit Gips/Korsett nur mit einer bestimmten Technik ins Bett und wieder raus kommt, muss es eine bestimmte Höhe haben, bei mir sind es 75cm. Ich hätte zwar ein Krankenhaus-Leihbett von der Krankenkasse bekommen, aber wohin damit. 
 
Ca. zwei Wochen nach der ersten OP, war eigentlich eine weitere OP von vorne geplant. Der 10. Rippenbogen wird entfernt um damit Wirbellücken zu schließen. Damit wird die Statik der WS stabilisiert. Die OP wurde jedoch wegen meines Zustandes, Magenprobleme, Fieber, schlechte Blutwerte, verschoben. Sie war nunmehr für den 10.02.05 geplant gewesen. Am 08.02.05 erfolgte jedoch die Revisions-OP. Die Wunde muss jetzt vollständig abheilen. In der Wanne stehend  (ich) entfernt meine Frau Korsett und T-Shirt und muss dann die noch nicht abgeheilten Stellen wasserdicht abdecken, bevor sie mich duschen kann <4> . Das Ganze ist ein teurer Spaß, zweimal duschen kosten 7,50 Euro für die Abdeckfolien.

Anfang Mai erwarte ich dann den Termin für die dann hoffentlich letzte Operation. 5 Tage vor der Entlassung konnte ich den schweren Gips gegen das zuvor angefertigte nur noch 1,6 kg leichte Kunstoffkorsett <5> tauschen. Dieses trage ich jetzt Tag und Nacht.

Ich werde alle interessierten auf dem Laufenden halten. Bis dahin fahre ich fort, die für mich neue Welt, mit ganz anderen Augen, räumlich zu entdecken. Emotional fühle ich mich wie ein erstmals Verliebter, der gleichzeitig den Jackpot geknackt hat und das bei einem anhaltenden Wetterhoch mit sommerlichen Temperaturen :-)


02.05.05
Heute erhielt ich einen Anruf der WWK, ob ich in der nächsten Woche kommen könne. Ich sagte natürlich zu. Im Laufe der Woche bekomme ich den genauen Termin.

André wird Euch hier, während meiner Abwesenheit auf dem Laufenden halten.

06.05.05
Der nächste Klinikbesuch wird doch erst nach Pfingsten starten.

09.05.05
Papa hat heute von der Klinik einen Anruf bekommen. Für ihn ist morgen in der Klinik ein Bett frei. Der Krankenwagen steht morgen um 11:00 vor der Tür.

10.05.05
Heute ist Papa um 11:00 abgeholt worden <6+7+8>. Er war um 15:00 in der Klinik <9>.

11.05.05
Er ist heute in der OP-Terminvorstellung und wird wohl in der kommenden Woche schon operiert.

Jetzt bin ich selber wieder am Gerät

12.05.05
Visite um 7:40. Der neue Stationsarzt von C1, Dr. Hildebrand erklärt mir, dass er mit Dr. Völpel die gestern angefertigten Röntgenbilder ausgewertet hat. Es hat sich ein kaum messbarer "Korrekturverlust" seit dem 17.01. ergeben. Damit ist klar, dass sich die Wirbelsäulenform seit der Operation nur geringfügist verändert hat, also stabil geblieben ist. Somit besteht keine Notwendigkeit, die Wirbellücken mit eigener Rippe zu stabilisieren. Im Klartext: Die Rippen bleiben wo sie sind und

Ich darf wieder nach Hause!!  

Da bin ich also wieder. In drei Monaten wird, diesmal ambulant, eine erneuter Check in der Klinik gemacht.

Das Korsett werde ich mindestens noch sechs Monate tragen müssen.



Hier habe ich einige Fotomontagen zusammengestellt, auf denen man den Erfolg der Operation recht gut erkennen kann.

Die Röntgenaufnahmen <1> zeigen links den Zustand der Wirbelsäule vor der Operation. Ein hübsches C. In der Mitte die neu geformte Wirbelsäule. Man kann die Wirbellücken deutlich erkennen, die mit Rippe gefüllt und damit stabilisiert werden sollten.

Auf dem Rücken liegend betrug der Kopf-Bodenabstand ca. 35 cm. Nach der OP, zwischen 5-10 cm. <2>

Auf den nächsten beiden Bildern, habe ich die Fotos, die mein Sohn vor und nach der Operation, in der Klinik von mir gemacht hat, zusammenmontiert. Man erkennt hier den Unterschied sofort. <3+4>

Ich war von ursprünglich 176 cm auf zuletzt 159 cm geschrumpft. Am Abend vor der Abfahrt in der Klinik, haben wir eine 160 cm Markierung am Kühlschrank angebracht. Nach der OP beträgt meine Länge 168 cm. Immerhin 9 cm an Höhe zugelegt. <5+6>

Wenn ich in der Küche stehend aus dem Fenster ins Grüne schauen wollte, habe ich mich immer an einen Küchenschrank anlehnen müssen, mit den Füßen soweit es ging, nach vorne rutschen (ohne auf dem Hintern zu landen). Dabei kam dann das Gesicht nach oben, so dass ich aus der Entfernung aus dem Fenster sehen konnte. Nun, nach der OP, welch ein Unterschied. Jetzt kann ich mich direkt ans Fenster stellen und all die Sachen bestaunen die vorher nie gesehen habe. "Aufrecht" stehend, betrug mein Blickhorizont (vor den Füßen) ja lediglich 83 cm <7>

Was macht der für nen Aufstand um aus dem Fenster zu sehen. Naja, z.B. solche Aussichten sind für mich einfach schön <8+9+10>


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